Europäischer Verband der nationalen Fachverbände der Kaltbandhersteller.

CIELFFA ...

... the European Federation of the National Associations of Cold Rolled Narrow Steel Strip Producers.

... est une association européenne regroupant les syndicats nationaux des lamineurs à froid.

16. April 2018

Am 11. April 2018 fand zum ersten Mal das CIELFFA-Meeting gemeinsam mit der Technischen Kommission der Fachvereinigung Kaltwalzwerke statt. Tagungsort war das Stahlzentrum in Düsseldorf. Prof. Dr.-Ing. Harald Peters, Geschäftsführer des VDEh-Betriebsforschungsinstituts (BFI) hierlt einen Vortrag zum Thema Digitalisierung. Auch ein Rundgang durch das BFI gehörte mit zum Programm. Aufgrund der positiven Zustimmung wurde beschlossen, das gemeinsame Treffen der Technischen Kommissionen von CIELFFA und FVK zu wiederholen.

 

CBAM Positionspapier

21.10.2020

Die FVK und Cielffa haben sich an der öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission zum Thema Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) beteiligt. Anlässlich der Präsentation des Green Deal für Europa hat die Präsidentin der EU-Kommission Ende 2019 angekündigt, „für ausgewählte Sektoren ein CO2-Grenzausgleichssystem vor[zu]schlagen, um das Risiko der Verlager­ung von CO2-Emissionen zu mindern“. Das System soll sicherstellen, dass in den Importpreisen die CO2-Kosten besser wider­gespiegelt werden.

Die Kaltwalzwerke und die gesamte Stahl und Metall verarbeitende Industrie bekennen sich zu den Klimazielen des Pariser Abkommens.

Unsere Position

  • Vermeidung von ‚Carbon Leakage‘

Das Risiko einer Abwanderung energieintensiver Branchen oder Produktion in Regionen mit niedrigeren Klimaschutzstandards ist unbedingt zu verhindern.

  • Die gesamte Wertschöpfungskette muss mit einbezogen werden

Grenzausgleichsmaßnahmen müssen die gesamten Wertschöpfungsketten und Warenströme in den Blick nehmen und einbeziehen. Es ist nicht ausreichend und würde zu Verwerfungen führen, wenn lediglich die Roh­stoffe am Anfang der Wertschöpfungsketten vor dem internationalen Wettbewerb geschützt würden.

  • Wettbewerbsfähigkeit der Stahl und Metall verarbeitenden Industrien in Europa erhalten

Bei einem Materialkostenanteil von ca. 60% ist die Kaltwalzindustrie sowohl auf wettbewerbsfähige Vormaterialpreise als auch auf wettbewerbsfähige europäische Vormateriallieferanten zwingend angewiesen. Eine Beschränkung des Grenzausgleichsmechanismus allein auf den Import von Rohstoffen wie Stahl oder Aluminium würde sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der Verarbeitungsstufen in Europa auswirken.

  • Verlust von Arbeitsplätzen und die Abwanderung von Investitionen verhindern     

Unternehmen in Drittländern würden zudem angereizt werden, den Stahl im eigenen Land zu verarbeiten und anschließend die fertigen oder halbfertigen Produkte, auf die kein Grenzausgleich angewendet wird und die regelmäßig mit höheren CO2-Emissionen belastet sind, in die EU zu liefern. Europäische Hersteller kämen für die eigenen, innerhalb der EU hergestellten Produkte, unter steigenden Import- und Wettbewerbsdruck. Um die Rohmaterialen ohne CO2-Kosten zu beziehen, könnten diese Unternehmen zukünftig gezwungen sein, ihre Produktion in Länder außerhalb der EU zu verlagern. Auch die Kunden der mittelständischen Kaltwalzwerke könnten einen Anreiz haben, ihre Produktion in Drittländer zu verlagern bzw. diese dort zu erweitern, um Kostennachteile in den Vorleistungen zu vermeiden.
 

  • Petitum

Die Kaltwalzindustrie fordert für den Fall der Einführung eines Grenzausgleichsmechanismus einen umfassenden Wettbewerbsschutz, der alle Verarbeitungsstufen emissionsintensiver Materialien einschließt. Nur so kann das Risiko der Carbon-Leakage-Verlagerung auf die nachgelagerten Verarbeitungsstufen verhindert und ein Schutz von Arbeitsplätzen und Unternehmen in den Wertschöpfungsketten der Stahl- und Metallverarbeitung gewährleistet werden. Ein Schutz nur für ausgewählte Sektoren würde deutlich zu kurz greifen und zu einer Arbeitsplatz- und Wohlstandsverlagerung in Drittländer führen.

Download des CBAM Positionspapiers in voller Länge. 

Juan Ramis (Arania) ist neuer CIELFFA-Präsident und Michael Ullrich (Bilstein) neuer Vorsitzender des Technischen Komitees der Cielffa

20.10.2020

Heute haben die Cielffa-Mitglieder einen neuen Präsidenten und Vorsitzenden des Technischen Komitees gewählt. Das Präsidentenamt hat nun Herr Juan Ramis, Geschäftsführer, Arania (Spanien) inne, Nachfolger von Herrn Rey-Baltar, der das Präsidentenamt aufgrund seines Ruhestandes niedergelegt hat. Die Leitung des Technischen Komitees übernimmt fortan Herr Michael Ullrich, CTO, Bilstein Group (Deutschland). Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit!

 

 

CIELFFA Webmeeting, 20. Oktober 2020, 10-12 Uhr

 

Wir laden alle Mitglieder herzlich zu unserem ersten Webmeeting ein!

Themen auf der Agenda sind:

  • Automarkt: Entwicklungen und mögliche Szenarien (Dr. Foltz, pwc strategy&)
  • EU Handelspolitik: z. B. Steel Safeguards, Carbon Border Adjustment Mechanisms, BREXIT (Ms. Selandari, Orgalim)
  • Wahlen für das Amt des Präsidenten, des Vorsitzenden des Technischen Komitees