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Am 7. September 2026 werden FVK-Mitglieder und andere Vertreter der europäischen Stahl-, Metallvertriebs-, Metallverarbeitungs- und nachgelagerten Verarbeitungsindustrien eine deutliche Botschaft nach Brüssel überbringen:
Europa muss die industriellen Wertschöpfungsketten erhalten, von denen ökologischer Wandel, strategische Autonomie, Beschäftigung und Resilienz abhängen.
Der Lkw-Konvoi ist kein Protest gegen Europa. Er ist eine Demonstration für eine starke europäische Industriebasis, fairen Wettbewerb, Klimaglaubwürdigkeit und sichere Lieferketten.
Der Grund dafür ist klar: Stahlintensive Industriegüter und Stahlnebenprodukte gelangen zunehmend auf den europäischen Markt, ohne dass dafür gleichwertige Handels-, Ursprungs-, CO₂- und regulatorische Verpflichtungen gelten. Dies führt zu einer Verlagerung von Produktion, Arbeitsplätzen und Emissionen aus Europa und schwächt gleichzeitig die Industriebasis, die Europa am dringendsten benötigt.
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Weitere Informationen und die Möglichkeit zu einer Registrierung Ihrer Teilnahme finden Sie auf den Internetseiten von EUROMETAL unter: https://eurometal.net/european-convoy-for-industrial-competitiveness/
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Orgalim hat eine Studie „EU CBAM – Bewertung der Auswirkungen auf die europäische Technologiebranche“ veröffentlicht. Diese bildet die Grundlage für die neue Position und die weiteren Aktivitäten der Organisation.
Die Studie basiert auf einer Befragung von 14 Mitgliedsunternehmen der Orgalim-Industrieverbände, die Daten zu 15 Produkten lieferten. Die Analyse zeigt, dass CBAM und der Ausstieg aus dem Emissionshandelssystem (ETS) die Produktionskosten bei einem Drittel aller Produkte um über 5 % erhöhen könnten. In einigen Fällen steigen die Produktionskosten um bis zu 48 %. Dieser Anstieg wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen und das Risiko von Carbon Leakage erhöhen.
Für 8 von 15 Produkten wurde festgestellt, dass sie ab 2026 (Beginn des endgültigen CBAM-Regimes) unmittelbar von Carbon Leakage bedroht sind. 11 von 15 Produkten werden ab 2034, wenn CBAM vollständig in Kraft ist, von Carbon Leakage betroffen sein.
Die Studie bestätigt die negativen Auswirkungen des CBAM und des Ausstiegs aus dem ETS FA, die konkret zu Arbeitsplatzverlusten führen können und als Bedrohung für die grüne Transformation der Industrie und das Ziel der CO2-Neutralität der EU angesehen werden können.
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Am 12. November 2024 fand in Linz das CIELFFA Jahrestreffen 2024 statt. Das Treffen begann am Dienstagnachmittag mit der Mitgliederversammlung, bei der zum Auftakt Herr Dr. Foltz von der PwC Beratungsagentur strategy& über die neuesten Entwicklungen auf dem Automobilmarkt referierte. Er informierte u.a. darüber, wie stark die Konkurrenz chinesischer Marken in Europa derzeit ist und welche Faktoren ein Wachstum befördern bzw. verhindern könnten. Generell sind die Entwicklungen auf dem Automobilmarkt aktuell eher schwierig vorauszusagen, so dass man sich auf volatile Entwicklungen einstellen müsse.
Im Anschluss referierte Herr Schönemeyer zum CBAM und sprach verschiedene Aspekte an wie z.B. die Änderungen, die das ‚definitive regime‘ ab 2026 vorsieht oder die Risiken, welche sich daraus ergeben, dass Exporte vom CBAM nicht berücksichtigt werden.
Als dritten Beitrag gab Frau Gabilondo (Arania) einen Überblick über die Entwicklungen auf dem Kaltwalzmarkt und erläuterte diese sowohl in Beziehung zur europäischen Konjunktur- und Wirtschaftsentwicklung als auch zu ähnlichen Verläufen auf dem Stahl- und Automobilmarkt.
In der anschließenden Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder der CIELFFA Herrn Ramis wieder für drei Jahre als Präsidenten und Chairman for Economical Studies und Herrn Ullrich als Chairman for Technical Studies. Wir gratulieren beiden sehr herzlich zur Wiederwahl und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit! Das Jahrestreffen endete am Abend mit einem Networking Dinner im Promenadenhof in Linz.
Am darauffolgenden Tag hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, die Fa. EBNER in Leonding zu besuchen und sich dort über die neuesten technologischen Entwicklungen zu informieren.
